Paul Uwe Dreyer

Geboren:
1939, Osnabrück, Deutschland
Gestorben:
2008, Stuttgart, Deutschland

Paul Uwe Dreyer studiert ab 1958 an der Werkkunstschule Hannover, bis er 1961 an die Hochschule für Bildende Künste Berlin wechselt. Der Stil seines Gesamtwerks ist der konkret-konstruktiven Kunst zuzuordnen. Zahlreiche bildmotivische und farbatmosphärische Elemente gehen jedoch auf andere als auf die traditionellen Quellen dieser Stilrichtung zurück. Mit einer außergewöhnlichen Stringenz entwickelt er die Motive seiner Bilder, die sich von architektonischen, figürlichen und ornamentalen, kürzelähnlichen Darstellungen über »Signets« und »Embleme« bis hin zu komplexen Raumdurchdringungen und Raumverschränkungen erstrecken.
Dreyer beeinflusst die deutsche Kunstlandschaft über viele Jahrzehnte künstlerisch und kulturpolitisch. Unter anderem leitet er von 1987 bis 1991 und 1998 bis 2004 die Staatliche Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart und ist von 1992 bis 1997 Vorsitzender des Deutschen Künstlerbundes in Berlin. Er engagiert sich in verschiedenen kulturellen Gremien, die den Künstleraustausch zwischen Baden-Württemberg und den osteuropäischen Nachbarstaaten fördern.

Werke