Massimiliano Pironti
Massimiliano Pironti entscheidet sich für eine Ausbildung in Gesang, klassischem Ballett und modernem Tanz. Dadurch ist er zunächst in Italien und seit 2015 auch in Deutschland als Musicaldarsteller bekannt. Zudem ist er seit 2018 als Maler tätig. Die nötigen Fertigkeiten dazu hat er sich selbst angeeignet. In seinem Werk konzentriert er sich auf die Darstellung der Beziehung eines Menschen zu sich selbst und seiner Welt, die ihn umgibt. Er zeigt seine Modelle in hyperrealistischen Porträts, die wenig auslassen oder gar einen schonenden Blick haben. Doch eben mit dieser Detailgenauigkeit wird ein aussagekräftiges Bild geschaffen, das von großem Einfühlungsvermögen zeugt.
2018 nimmt Pironti beim BP Portrait Award der National Portrait Gallery in London mit dem Werk »A Throne in the West« teil und wird in die Endrunde gewählt. Ein Jahr später belegt er bei diesem Preis den dritten Platz mit einem Porträt seiner Großmutter. Es trägt den Titel »Quo vadis?« und ist heute Teil der Sammlung des Kunstmuseums Stuttgart. Im Jahr 2021 beauftragt Prinz Charles Pironti mit einem Porträt des Holocaust-Überlebenden Arek Hersh, das nun in königlichen Ausstellungen im Buckingham Palace und im Palace of Holyroodhouse zu sehen ist.
Pironti stammt ursprünglich aus Rom. Heute lebt und wirkt er in Stuttgart.