Haegue Yang
Als Installationskünstlerin verbindet Haegue Yang in ihrer Kunst die Arbeit mit alltäglichen Materialien mit komplexen Themen wie Migration, Diaspora und kulturellem Wandel.
Nach ihrem Studium an der Seoul National University und der Städelschule Frankfurt entwickelt sie Skulpturen, Plastiken und Rauminstallationen, die sich mit Licht, Klang und Bewegung sowie deren Wirkung befassen. Bekannt wird sie unter anderem durch ihre raumgreifenden Arbeiten mit Jalousien, die sie seit 2006 als wiederkehrendes Element in ihren Installationen einsetzt. Generell kehrt Yang immer wieder zurück zu bestimmten Bildthemen und bearbeitet sie in Serien.
Ihre Werke, die mit forschenden Blick auf Geschichte und Identität schauen, wurden unter anderem auf der Biennale in Venedig, der dOCUMENTA 13 sowie im MoMA und der Tate Modern gezeigt.
Yangs Ansatz ist experimentell. Ihr Anliegen ist es, die Grenzen zwischen Alltäglichem und Abstraktion sowie die Beziehung zwischen Raum, Mensch und Objekt zu ergründen.
Yang lebt und arbeitet in Seoul und Berlin und ist seit 2017 Professorin an der Städelschule für Bildende Kunst.