Franz Sequenc

Geboren:
1938, Mährisch-Krönau, Deutschland
Gestorben:
2005, Ludwigsburg, Deutschland
Franz Sequenc besucht die Freie Kunstschule Stuttgart und studiert an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste, Stuttgart. Während seines Studiums verbringt er auch ein Semester an der Académie Royale des Beaux Arts in Brüssel. Später arbeitet er als Kunsterzieher in Waiblingen. In seiner Malerei setzt er sich mit industriellen Anlagen, technischen Geräten und architektonischen Strukturen auseinander. Obwohl er sich fast ausschließlich mit vom Menschen geschaffenen Umwelten befasst, sind in seinen Arbeiten selten menschliche Figuren zu sehen. Stattdessen fokussiert er sich auf die Form der Technik und Industrielandschaft sowie ihre Beziehungen zueinander. Charakteristisch sind dabei eine detaillierte und glatte Malweise sowie fast surreal wirkende Lichtstimmungen, die durch einen lasierenden Farbauftrag erzeugt werden. Sequenc’ Werke sind von einer Leere durchdrungen, die beim Betrachten ein gewisses Unbehagen auslösen kann. Indem die Maschine den Menschen als Maßstab in der Landschaft verdrängt, gelangt er zu einer neuen Form der Landschaftsmalerei. In ihr wird deutlich, welchen Einfluss menschliches Handeln auf die Erde hat und welche Spuren sie dort hinterlässt.