Florina Leinß

Geboren:
1984, Freudenstadt, Deutschland
Florina Leinß studiert von 2005 bis 2013 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart und am Edinburgh College of Art in Schottland. Arbeitsaufenthalte führen sie nach Ungarn und Frankreich. Neben ihrer künstlerischen Arbeit ist Leinß von 2013 bis 2020 als künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Darstellen und Gestalten der Universität Stuttgart tätig. Sie erhält im In- und Ausland zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem 2018 den Förderpreis der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK). Seit 2010 sind ihre Werke in Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland und Europa zu sehen. Inspiration für ihre Kunst bezieht sie aus dem Alltag und den Gegenständen, die uns täglich umgeben, sowie den Sehgewohnheiten, die unsere analoge und digitale Welt mit sich bringt. Ausgehend von diesen Ideen entwickelt sie ihre vielfältigen Werke. Darin spielt sie oftmals mit der Zwei- und Dreidimensionalität. Entscheidend sind dabei auch die Materialien, etwa handelsübliche Holzfaserplatten, und die Oberflächen, die durch die Verwendung von entsprechender Farbe für bestimmte Effekte sorgen. Im Rahmen von Ausstellungen bezieht sie in Wandarbeiten auch die Architektur in ihre Kunst mit ein. Leinß lebt und arbeitet in Stuttgart.