Camille Graeser

Geboren:
1892, Carouge bei Genf, Schweiz
Gestorben:
1980, Wald bei Zürich, Schweiz

Camille Graeser, geboren in der Schweiz, beginnt seine Karriere als Designer in Stuttgart. Mehr als 20 Jahre ist er als Innenarchitekt, Produktgestalter und Werbegrafiker in tätig. Bei Bernhard Pankok an der Königlichen Kunstgewerbeschule in Stuttgart ausgebildet, führt Graeser ab 1917 ein eigenes Atelier. Unter anderem entwirft er 1927 die Einrichtung für eine Wohnung im Haus Mies van der Rohe in der Weißenhofsiedlung in Stuttgart. In jenen Jahren steht er in engem Austausch mit Adolf Hölzel, Oskar Schlemmer, Willi Baumeister und anderen Künstler:innen der Moderne. 1933 sieht sich Graeser gezwungen, in die Schweiz zurückzugehen. In Zürich muss er seine Arbeit als Designer bald aufgeben und wendet sich um 1936 der Malerei zu. Nach 1945 gehört er neben Max Bill, Verena Loewensberg und Richard Paul Lohse zu der einflussreichen Künstlergemeinschaft Zürcher Konkrete. 1977 ernennt ihn die Akademie der Bildenden Künste Stuttgart anlässlich seines 85. Geburtstags zum Ehrenmitglied.

Werke

  • Dislokation
    Camille Graeser 1968/1971
  • Heitere Musik der Farbe
    Camille Graeser 1948
  • Farbstudie zur Seriegraphie "Drei gleiche Volumen"
    Camille Graeser 1977