Susanne Hofmanns »Wortfeld Arbeit« befasst sich mit der Sprache, ihrer Struktur und ihrer Bedeutung. Auf einer zweigeteilten Textilfläche sind Ausschnitte aus Schulaufgaben in Form von Fotokopien platziert. Dort geht es um die Beschäftigung mit dem Wortfeld »Arbeit«. Hofmann untersucht, wie Wörter zueinander in Beziehung stehen, Gedankenketten auslösen und wie sich immer weitere Bedeutungen ergeben. 2001 ergänzt sie in Rot gestickte Kommentare/Fragen, die sie bewegen und die ihre eigene Person betreffen.
Das Objekt ist Teil einer Werkgruppe, in der Hofmann Themen wie Kindheit, Sozialisation, Identität und klassische Rollenverteilungen untersucht. Als Konzeptkünstlerin gestaltet und inszeniert sie ihre Werke so, dass sie uns dazu anregen, gesellschaftliche Gegebenheiten zu hinterfragen.
Werkdaten
- Inventarnummer: 2022-088
- Material / Technik: Lackiertes Holz, Textil, Fotokopie, Acrylglas und Kunststoff
- Creditline: Kunstmuseum Stuttgart
Lizenzhinweis
© VG Bild-Kunst, Bonn 2025 / Foto: Frank Kleinbach, Stuttgart