Wie ein Mantra steht der Titel über den Gemälden. Und ebenso über allen
anderen der weit über 5000 Werke, die Peter Dreher in gleicher Weise
gemalt hat. In endloser Wiederholung zeigt er immer wieder dasselbe
leere Trinkglas. Seine Größe entspricht in etwa der des Vorbilds. Es ist
ein Standardglas mit dickem Boden und geraden Wänden. Immer steht es
auf einer leicht blaugräulichen Oberfläche vor einem beigegrauen
Hintergrund. Diese Farben brechen sich im Glas. Nach vorne wirft es ein
Spiegelbild und nach hinten links einen feinen Schatten.
Jedes Gemälde hat die gleichen Vorgaben. So unterscheiden sich die Gläser auf den immer gleich großen Leinwänden nur minimal voneinander. Allein anhand eines Datums oder einer fortlaufenden Nummer lassen sie sich auseinanderhalten und könnten in eine Abfolge gebracht werden. Die Angaben hat Dreher jeweils oberhalb des Glases in die noch nasse Farbe geritzt.
Die Gemälde beeindrucken angesichts der Ausdauer und Sorgfalt, mit der Dreher das Glas im Bild festhält. Über viele Jahre stellt er sich fast jeden Tag der gleichen Aufgabe. Dabei gilt sein Interesse vor allem der Konzentration, die erforderlich ist, um eine Sache exakt wiederzugeben. Das Motiv an sich ist für ihn zweitrangig. So werden letztlich die Wiederholung und die Malerei selbst zum Thema seiner Serie. In den 1970er-Jahren beginnen zahlreiche Künstler:innen Serien mit ähnlichen konzeptuellen Ansätzen. Für Dreher bemisst sich das Gute eines Tages daran, ihn in den immerwährenden Rhythmus des »Tag um Tag« einzubetten.
Jedes Gemälde hat die gleichen Vorgaben. So unterscheiden sich die Gläser auf den immer gleich großen Leinwänden nur minimal voneinander. Allein anhand eines Datums oder einer fortlaufenden Nummer lassen sie sich auseinanderhalten und könnten in eine Abfolge gebracht werden. Die Angaben hat Dreher jeweils oberhalb des Glases in die noch nasse Farbe geritzt.
Die Gemälde beeindrucken angesichts der Ausdauer und Sorgfalt, mit der Dreher das Glas im Bild festhält. Über viele Jahre stellt er sich fast jeden Tag der gleichen Aufgabe. Dabei gilt sein Interesse vor allem der Konzentration, die erforderlich ist, um eine Sache exakt wiederzugeben. Das Motiv an sich ist für ihn zweitrangig. So werden letztlich die Wiederholung und die Malerei selbst zum Thema seiner Serie. In den 1970er-Jahren beginnen zahlreiche Künstler:innen Serien mit ähnlichen konzeptuellen Ansätzen. Für Dreher bemisst sich das Gute eines Tages daran, ihn in den immerwährenden Rhythmus des »Tag um Tag« einzubetten.
Werkdaten
- Inventarnummer:
- O-2688j
- Material / Technik:
- Öl auf Leinwand
- Creditline:
- Kunstmuseum Stuttgart
Lizenzhinweis
© VG Bild-Kunst, Bonn 2026 / Foto: Frank Kleinbach, Stuttgart