Wolfgang Laib setzt sich in seinem Werk mit einer ganzheitlichen Lebens- und Weltauffassung auseinander, die zwischen Individuum und Kosmos steht. Sie zeigt sich exemplarisch in seiner raumgreifenden Installation »Stadt des Schweigens«.
Material und Form weisen Bezüge zu weiteren Werkgruppen des Künstlers auf. Die Installation besteht aus zwanzig Bienenwachsskulpturen. Laib stellt sie im Sommer im Freien her, wenn die natürliche Wärme das Material leichter formbar macht. Dies ist Ausdruck seines Schaffens im Einklang mit der Natur. Aus anderen Werkgruppen wiederzuerkennende Motive sind »Häuser«, »Treppen« und »Zikkurats«, die mitunter auf historische Tempelarchitekturen in Mesopotamien zurückgehen. Wie in allen Werken Laibs ist eine Reduktion ihrer Formen auf das Wesentliche entscheidend.
Zentrale Elemente der Installation sind außerdem die »Türme des Schweigens«, die in unterschiedlichen Größen im Raum verteilt sind. Ihr Titel verweist auf Architekturen, die im zoroastrischen Glauben für Himmelsbestattungen dienten und die Verbindung zwischen Himmel und Erde symbolisieren. Laib greift diese Idee des Immateriellen in seiner Installation auf, indem er Vergänglichkeit und Ewigkeit miteinander verknüpft und damit etwas Universelles zum Ausdruck bringt.
Material und Form weisen Bezüge zu weiteren Werkgruppen des Künstlers auf. Die Installation besteht aus zwanzig Bienenwachsskulpturen. Laib stellt sie im Sommer im Freien her, wenn die natürliche Wärme das Material leichter formbar macht. Dies ist Ausdruck seines Schaffens im Einklang mit der Natur. Aus anderen Werkgruppen wiederzuerkennende Motive sind »Häuser«, »Treppen« und »Zikkurats«, die mitunter auf historische Tempelarchitekturen in Mesopotamien zurückgehen. Wie in allen Werken Laibs ist eine Reduktion ihrer Formen auf das Wesentliche entscheidend.
Zentrale Elemente der Installation sind außerdem die »Türme des Schweigens«, die in unterschiedlichen Größen im Raum verteilt sind. Ihr Titel verweist auf Architekturen, die im zoroastrischen Glauben für Himmelsbestattungen dienten und die Verbindung zwischen Himmel und Erde symbolisieren. Laib greift diese Idee des Immateriellen in seiner Installation auf, indem er Vergänglichkeit und Ewigkeit miteinander verknüpft und damit etwas Universelles zum Ausdruck bringt.
Werkdaten
- Inventarnummer:
- LG-696
- Material / Technik:
- Bienenwachs
- Creditline:
- Kunstmuseum Stuttgart, Leihgabe Stiftung Wolfgang und Carolyn Laib
Lizenzhinweis
© Wolfgang Laib / Foto: Gerald Ulmann, Stuttgart