Sodom und Gomorrha

Größe160 x 240 cm
In diesem Werk zeigt Lambert Maria Wintersberger sein Gespür für die neuartige Deutung kunsthistorischer Themen. Begründet liegt dies in seinen eigenen Interessen an mythologischen und symbolischen Inhalten. Vor allem in seinem späteren Schaffen werden solche Themen immer zentraler. Der Titel verweist auf die beiden biblischen Städte, die von Gott aufgrund ihrer Sündhaftigkeit zerstört wurden. Innerhalb der Arbeiten von Wintersberger steht diese Arbeit am Übergang vom Frühwerk mit seinem kühlen Stil zu den darauffolgenden Schaffensphasen. Die Auseinandersetzung mit abstrakten und organischen Formen führt zu der Gruppe »Morphologien«, die sich in diesem Werk schon andeutet. Wintersberger verwendet kühle graue Farben. Trotz ihrer Ungegenständlichkeit sind die Formen präzise mit dem Pinsel ausgeführt. Mit diesem Bild beweist er seine Fähigkeit, raumgreifend zu malen. In den folgenden Jahren wird er diese Richtung weiter verfolgen.
Werkdaten
Inventarnummer: O-2862
Material / Technik: Acryl auf Leinwand
Creditline: Kunstmuseum Stuttgart
Lizenzhinweis
© VG Bild-Kunst, Bonn 2026 / Foto: Frank Kleinbach, Stuttgart
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Das Gemälde ist vollständig in grauen Farbtönen gemalt. Es zeigt die Darstellung eines Raumes, der sich in die Tiefe des Bildes erstreckt. An der hinteren Wand des Raumes befindet sich eine Tür, zur rechten Seite hohe Fensteröffnungen. Auf der linken Seite wechseln sich dunkelgraue Rechteckfelder und hellgraue Wandstreifen mit Türen ab. Der Raum bezieht sich auf die Neue Reichskanzlei in Berlin, die in der Zeit des Nationalsozialismus errichtet wurde.
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