Raum 303 - Le Corbusier Haus Ozenfant (Atelier) Paris 1922

Größe200 x 250 cm
Gemälde eines Innenraumes in Grautönen. Links Öffnung mit Leiter zu einem Lüftungsschacht, rechts verglaste Gebäudeecke.
1999 beginnt Ben Willikens die Serie der »Räume der Moderne«. In ihr bezieht er sich auf wegweisende moderne Bauten, die in der Tradition des Bauhauses stehen. Die Gemälde der Serie bilden unter anderem Entwürfe von Mies van der Rohe, Walter Gropius und Le Corbusier ab. Mit der Werkgruppe widmet sich Willikens einer Architekturströmung, die nach dem Ende des Ersten Weltkriegs 1918 Ausdruck einer neuen Demokratie ist. Als Gegenstück hierzu malte er zwischen 1996 und 1999 die Serie »Orte«, in welcher er nationalsozialistisch geprägte Architektur, wie das Zeppelinfeld in Nürnberg, zeigt. Das Gemälde »Raum 303« betont die Merkmale der Architektur von Le Corbusier. Klare Linien und geometrische Formen prägen den Stil des Gebäudes. In Willikens Darstellung des Atelierraums befinden sich keinerlei Gegenstände, Objekte oder Möbel. Der Fokus liegt ganz auf der großen Fensterfront in Kombination mit dem Oberlicht, das den Raum mit hellem, gleißendem Licht flutet. Harte Kanten und Schatten gliedern die Ansicht. Ausgeführt in verschiedenen Grauwerten betont das Gemälde die geradlinige Gestaltung des Ortes.
Werkdaten
Inventarnummer:
2006-030
Material / Technik:
Acryl auf Leinwand
Creditline:
Kunstmuseum Stuttgart
Lizenzhinweis
© VG Bild-Kunst, Bonn 2026 / Foto: Frank Kleinbach, Stuttgart
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