Raum 269 - Berlin, Reichskanzlei

Größe200 x 250 cm
Ben Willikens malt Räume – Räume, die den Blick der Betrachtenden in die Tiefe ziehen. Perspektivisch exakt führen die Fluchtlinien von »Raum 269 – Berlin, Reichskanzlei« zu den Türen an der Rückwand. Aber befinden sich dort wirklich zwei Türen oder sind es vielmehr undurchdringliche Fläche? Sie unterstreichen die Monumentalität der Architektur, die uns bekannt vorkommt. Der Titel verweist auf ein konkretes Gebäude, die in großen Teilen 1945 zerstörte Reichskanzlei in Berlin. Von Beginn an stehen Räume im Mittelpunkt des Schaffens von Ben Willikens. Die Raumthemen ändern sich zwar im Laufe der Zeit, die Maltechnik des feinen Grau-in-Grau und die subtile Lichtführung bleiben jedoch charakteristisch für sein Werk. In der Serie »Orte« beschäftigt sich Willikens mit geschichtsträchtiger Architektur. Die Bildtitel verweisen auf die Monumentalbauten der Nationalsozialisten. Diese konkreten Architekturen werden in den Gemälden zu Kulissenräumen, die die unterschiedlichsten Gefühle und Gedanken auslösen können. Die Darstellung von Menschen würde vom nekrophilen Charakter des Raums nur ablenken, und doch erscheinen die menschlichen Akteure präsenter, als wenn Willikens sie gemalt hätte.
Werkdaten
Inventarnummer: LG-308
Material / Technik: Acryl auf Leinwand
Creditline: Dauerleihgabe der Mercedes-Benz Art Collection Stuttgart/Berlin
Lizenzhinweis
© VG Bild-Kunst, Bonn 2026 / Foto: Uwe H. Seyl, Stuttgart
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Das Gemälde ist vollständig in grauen Farbtönen gemalt. Es zeigt die Darstellung eines Raumes, der sich in die Tiefe des Bildes erstreckt. An der hinteren Wand des Raumes befindet sich eine Tür, zur rechten Seite hohe Fensteröffnungen. Auf der linken Seite wechseln sich dunkelgraue Rechteckfelder und hellgraue Wandstreifen mit Türen ab. Der Raum bezieht sich auf die Neue Reichskanzlei in Berlin, die in der Zeit des Nationalsozialismus errichtet wurde.
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