Eine horizontale Aneinanderreihung von Quadraten in der Mitte des Bildes bildet das Zentrum dieser konstruktiv-konkreten Komposition. In kräftigen Farben treten sie kontrastreich aus den sie umgebenden farblich eher gedämpften Flächen in Ocker- und Gelbtönen hervor. Sie werden begleitet von Rechteck-, Dreieck- und Trapezformen, die eine räumliche Wirkung erzeugen. Bei genauer Betrachtung der vom Quadrat vermeintlich abweichenden Einzelformen zeigt sich, dass sie alle auf das Quadrat zurückgeführt werden können. Die Vielfalt der geometrischen Einzelformen entsteht dadurch, dass sich unterschiedlich große Quadrate teils im selben, teils in einem anderen Farbton aneinanderfügen oder überlagern.
In Pipers frühen Werken sind die Motive zunächst noch gegenständlich, werden dann aber ab den späten 1940er Jahren zunehmend abstrakter. Mit Beginn der 1950er-Jahre entwickelt Piper schließlich eine konkret konstruktive Bildsprache, die zu ihrem zentralen Gestaltungsvokabular wird. Das Quadrat gilt ihr dabei als »das reinste Zeichen« und als »das wesentliche Ausdrucksmittel der konkreten Kunst«.
In Pipers frühen Werken sind die Motive zunächst noch gegenständlich, werden dann aber ab den späten 1940er Jahren zunehmend abstrakter. Mit Beginn der 1950er-Jahre entwickelt Piper schließlich eine konkret konstruktive Bildsprache, die zu ihrem zentralen Gestaltungsvokabular wird. Das Quadrat gilt ihr dabei als »das reinste Zeichen« und als »das wesentliche Ausdrucksmittel der konkreten Kunst«.
Werkdaten
- Inventarnummer:
- LG-Te-214
- Material / Technik:
- Lack auf Holz
- Creditline:
- Sammlung Heinz und Anette Teufel im Kunstmuseum Stuttgart
Lizenzhinweis
© VG Bild-Kunst, Bonn 2026 / Foto: Kunstmuseum Stuttgart