Pinxit RH 18

Größe51,3 x 44,8 x 4,2 cm
Gegenstandsloses Gemälde mit verschiedenfarbigen Quadraten in einem Raster aus acht mal sieben Feldern.
Im Zentrum von Reinhard Voigts künstlerischer Arbeit steht neben dem Rasterprinzip vor allem die Farbe. Seit seinem Frühwerk untersucht Voigt ihre Wirkung, ihre Ausdehnung im Bildraum und ihre Wahrnehmung durch die Betrachter:innen. Die rasterförmige Struktur dient dabei nicht als Selbstzweck, sondern als Mittel, Farbe in ihren Nuancen sichtbar zu machen. Durch die Vergrößerung und Zerlegung in einzelne Farbfelder werden die Differenzen, Übergänge und Kontraste zwischen ihnen erfahrbar. Licht und Schatten entstehen in diesen Bildern nicht mit den Mitteln der räumlichen Darstellung im Bild, sondern allein als Effekt beim Betrachten. Sie ergeben sich allein aus dem Zusammenspiel der Farben, wodurch das Gegenständliche an Bedeutung verliert. So rücken das Betrachten und das Wahrnehmen des Bildes selbst in den Mittelpunkt. Aber auch das Malen als künstlerischen Prozess thematisiert Voigt. Der Titel »Pinxit« (dt. »Er hat es gemalt«) verweist mit einer jahrhundertealten Formulierung auf die handwerkliche Tätigkeit, die zur Entstehung des Bildes geführt hat.
Werkdaten
Inventarnummer:
2014-008
Material / Technik:
Acryl auf Leinwand auf Holz
Creditline:
Kunstmuseum Stuttgart
Lizenzhinweis
© Reinhard Voigt / Foto: Kunstmuseum Stuttgart
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