Ohne Titel

Größe34 x 17 x 5,5 cm
AusgestelltSammlung -1 Raum 18 Wand a
Seit 1998 greift Katharina Grosse mit ihrer Kunst aktiv in Räume ein. Mit Hilfe einer industriellen Sprühpistole benetzt sie mit leuchtenden Farben Wände, Decken oder Fußböden. Der Sprühnebel aus Acrylfarbe setzt sich nach und nach auf der Architektur der Ausstellungsräume ab. Richtet sie die Sprühpistole länger auf eine Stelle, sammelt sich die flüssige Farbe und fließt in einem Rinnsal zu Boden. Mit derselben Technik arbeitet Grosse auch im Außenraum. Hier schafft sie gewaltige Farbinstallationen und verwandelt Straßen, Wände und Gebäude in ein einziges Kunstwerk. In ihrer Malerei scheint die Trennung zwischen Skulptur und Architektur aufgehoben. Lange bevor sie zur Sprühpistole greift, arbeitet sie bereits an den Grenzen zwischen den Techniken. 1989 entstehen die hier gezeigten kleinformatigen Objekte aus Paraffin, Jutegewebe und Ölfarbe. Sie weisen Knetspuren und tiefe Abdrücke an den Stellen auf, an denen Grosse dem noch weichen Material eine Form gegeben hat. Nach dem Erkalten hat sie Ölfarbe mit einem breiten Pinsel aufgetragen. In den Werken zeichnen sich aus heutiger Sicht erste Ansätze in Richtung einer Erweiterung des Bildgrunds und die Suche nach einer besonderen Leuchtkraft der Farbe ab. Im Jahr 2007 erwirbt das Kunstmuseum Stuttgart fünf Objekte aus dieser Reihe. Die Arbeiten zeigen die experimentellen Anfänge eines künstlerischen Werks, das heute Räume sprengt und uns in eine Farbwelt eintauchen lässt.
Werkdaten
Inventarnummer: 2007-262
Material / Technik: Paraffin, Ölfarbe und Jutegewebe
Creditline: Kunstmuseum Stuttgart
Lizenzhinweis
© VG Bild-Kunst, Bonn 2025 / Foto: Frank Kleinbach, Stuttgart
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Das plastische Objekt besteht aus geformten Paraffin. In seinen Umrissen ist es unregelmäßig und weist die Bearbeitungsspuren der Künstlerin auf. Der gesamte Block hat eine organische Anmutung. Unten ist das Paraffin gräulich gefärbt, darüber ist eine blaue Schicht gelagert. Auf der Oberseite hat die Künstler leuchtend gelbe Ölfarbe aufgetragen.
Ohne Titel
Katharina Grosse 1989
Das plastische Objekt besteht aus Paraffin. Es ist in eine unregelmäßig, organisch anmutende Form gebracht. An allen Seiten lassen sich die händischen Bearbeitungsspuren der Künstlerin erkennen. Der Paraffinblock ist grau gefärbt. Auf der eingedrückten Oberseite hat die Künstlerin hellblaue Ölfarbe aufgetragen.
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Katharina Grosse 1989
Das plastische Objekt besteht aus Paraffin. Es ist in eine unregelmäßig, organisch anmutende Form gebracht. An allen Seiten lassen sich die händischen Bearbeitungsspuren der Künstlerin erkennen. Der längliche Paraffinblock ist grün gefärbt. In der Mitte der Oberseite ist eine Fläche stehengeblieben. Auf dieser hat Künstlerin weiße Ölfarbe aufgetragen.

Katharina Grosse 1989
Das plastische Objekt besteht aus Paraffin. Es ist in eine unregelmäßig, organisch anmutende Form gebracht. Die Mitte ist ausgespart, sodass es wie ein Rahmen wirkt. An allen Seiten lassen sich die händischen Bearbeitungsspuren der Künstlerin erkennen. Insbesondere die Oberseite weist grobe Bearbeitungsspuren auf. Auf der Oberseite hat die Künstlerin hellrosa Ölfarbe aufgetragen.
Ohne Titel
Katharina Grosse 1989
Das plastische Objekt besteht aus Paraffin. Es ist in eine unregelmäßig, organisch anmutende Form gebracht. Die Mitte ist ausgespart, sodass es wie ein Rahmen wirkt. An allen Seiten lassen sich die händischen Bearbeitungsspuren der Künstlerin erkennen. Insbesondere die Oberseite weist grobe Bearbeitungsspuren auf. Auf der Oberseite hat die Künstlerin hellrosa Ölfarbe aufgetragen.

Katharina Grosse 1989
Das plastische Objekt besteht aus Paraffin. Es ist in eine unregelmäßig, organisch anmutende Form gebracht. An allen Seiten lassen sich die händischen Bearbeitungsspuren der Künstlerin erkennen. Der flache Paraffinblock ist grünlich und brräunlich gefärbt. Zwischen der Oberseite und der Unterseite ist das grobe Jutegewebe zu erkennen, dass das Paraffin zusammenhält.
Ohne Titel
Katharina Grosse 1989
Das plastische Objekt besteht aus Paraffin. Es ist in eine unregelmäßig, organisch anmutende Form gebracht. An allen Seiten lassen sich die händischen Bearbeitungsspuren der Künstlerin erkennen. Der flache Paraffinblock ist grünlich und brräunlich gefärbt. Zwischen der Oberseite und der Unterseite ist das grobe Jutegewebe zu erkennen, dass das Paraffin zusammenhält.

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