Wir sehen eine intime Szene zwischen Mutter und Säugling. Das Kind ballt die Hände zu Fäustchen. Mit großen Augen schaut es seine Mutter an. Kurze, schnelle Pinselstriche modellieren seinen kleinen Körper. Der Kopf der Mutter ist tief geneigt, wodurch ihr offenes Haar das halbe Gesicht verdeckt. Unter dunklen Lidern blickt sie auf ihr Kind, schließt vielleicht für einen Moment auch die Augen. Der Säugling liegt auf einer Decke oder einem Kissen. Otto Dix spiegelt die geschwungene Kante des Stoffes rechtwinklig in der gegenüberliegenden Bildecke. So entsteht ein geschlossener Rahmen. Dieser bündelt unseren Blick auf den stillen Moment zwischen Mutter und Kind, die aus dieser Ordnung hervortreten.
Dix malt die Frauenfigur mit kräftigen Pinselstrichen. Auch das an sich zart gezeichnete Kind ist von einer breiten Kontur umgeben, die es mit der Mutter verbindet. Die reduzierten, ausdrucksstarken Linien muten fast expressionistisch an. Der Stil ist typisch für Dix künstlerische Spätphase.
Dix malt die Frauenfigur mit kräftigen Pinselstrichen. Auch das an sich zart gezeichnete Kind ist von einer breiten Kontur umgeben, die es mit der Mutter verbindet. Die reduzierten, ausdrucksstarken Linien muten fast expressionistisch an. Der Stil ist typisch für Dix künstlerische Spätphase.
Werkdaten
- Inventarnummer:
- L-0117
- Material / Technik:
- Farblithografie auf Papier
- Creditline:
- Kunstmuseum Stuttgart
Lizenzhinweis
© VG Bild-Kunst, Bonn 2026 / Foto: Kunstmuseum Stuttgart