Komposition über erste Blüten im Walde

Größe94 x 119 x 6 cm
AusgestelltSammlung 0 Raum 8
In der »Komposition über erste Blüten im Walde« aus dem Jahr 1940 verdichten sich die Farbflächen, nun auch ergänzt durch rote, orange und blaue Akzente. Die Pinselstriche bleiben sichtbar, als seien sie mit schnellen Zügen auf den Malgrund aufgebracht worden. In der Mitte des Gemäldes folgen mehrere dynamische, gebogene Linien aufeinander. Insgesamt entsteht der Eindruck von Bewegung und Energie, den in der Natur wirkenden Elementarkräften. Weitere Arbeiten dieser Werkgruppe sind noch stärker am Typus des Pflanzenstilllebens orientiert. Dabei geht es Fritz Winter nicht um die Abbildung eines konkreten, natürlichen Gegenstandes. Die Titel der Kompositionen regen eher dazu an, über die abstrakten Formen Vorstellungen von Blüten und Pflanzen zu entwickeln. In einigen Gemälden aus den Jahren zwischen 1936 und 1938 wie z.B. »Blatt in Blüte« experimentiert Winter mit einer anderen Maltechnik. Er arbeitet statt mit flächig-lasierenden Farben mit einem dickflüssigen Weiß, das er mit dem Spachtel so aufträgt, dass es Tropfen bildet. Insgesamt entsteht ein feines Gewebe, welches er sodann mit Braun- und Schwarztönen übermalt.
Werkdaten
Inventarnummer: GWO-051
Material / Technik: Öl auf Leinwand
Creditline: Konrad Knöpfel-Stiftung Fritz Winter im Kunstmuseum Stuttgart
Lizenzhinweis
© Konrad Knöpfel-Stiftung Fritz Winter im Kunstmuseum Stuttgart / Foto: Frank Kleinbach, Stuttgart
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