Ein Skispringer mit langen Skiern schwebt über einen Hang, auf dem die Sprungschanze liegt. Sein Körper erscheint wie ein Kreuz in der Luft. Unterstrichen wird die Dynamik seines Sprungs durch geschwungene Linien, die die Form der Skier aufgreifen. Am Hang wirkt eine dunkle gemusterte Fläche wie ein dicht gedrängtes Publikum.
Rolf Nesch reduziert die Formen auf das Nötigste. Feine Linien stehen neben flächigen Verdichtungen und erzeugen eine kontrastreiche Oberfläche.
Kurz nach seiner ersten Metalldruck-Serie zu den Hamburger Brücken wandert Nesch auf der Flucht vor den Nationalsozialisten nach Norwegen aus und zieht in die bei Oslo gelegene Stadt Slependen. Nicht weit davon entfernt erhebt sich der Holmenkollen mit seiner berühmten Skisprungschanze. Das Motiv wird für Nesch zur neuen Inspirationsquelle. Er stellt die Natur, die Menschen und den Sport in einer stark abstrahierten Bildsprache dar. Eine naturgetreue Darstellung ist ihm dabei weniger wichtig. Vielmehr richtet er den Blick auf die Stimmung des Augenblicks, in der Schwerkraft und Leichtigkeit eins werden.
Rolf Nesch reduziert die Formen auf das Nötigste. Feine Linien stehen neben flächigen Verdichtungen und erzeugen eine kontrastreiche Oberfläche.
Kurz nach seiner ersten Metalldruck-Serie zu den Hamburger Brücken wandert Nesch auf der Flucht vor den Nationalsozialisten nach Norwegen aus und zieht in die bei Oslo gelegene Stadt Slependen. Nicht weit davon entfernt erhebt sich der Holmenkollen mit seiner berühmten Skisprungschanze. Das Motiv wird für Nesch zur neuen Inspirationsquelle. Er stellt die Natur, die Menschen und den Sport in einer stark abstrahierten Bildsprache dar. Eine naturgetreue Darstellung ist ihm dabei weniger wichtig. Vielmehr richtet er den Blick auf die Stimmung des Augenblicks, in der Schwerkraft und Leichtigkeit eins werden.
Werkdaten
- Inventarnummer:
- V-0685
- Material / Technik:
- Metalldruck auf Papier
- Creditline:
- Kunstmuseum Stuttgart
Lizenzhinweis
© VG Bild-Kunst, Bonn 2026 / Foto: Frank Kleinbach, Stuttgart