Der rätselhafte Titel »firEslicEr« (dt.: »Feuerschlucker«) weckt wie bei vielen Werken von Jan Albers die verschiedensten Bilder in unserem Kopf. So lassen die rotorangene Färbung und die scharfen Linien des Objekts an glühendes Feuer denken. Bedrohlich scheint es den Betracher:innen entgegenzubrodeln. Denken wir an das Feuer und hinsichtlich der scharfen Kanten an einen Schnitt, so ließe sich der Titel als indirekter Verweis auf den Produktionsprozess verstehen: Das zerklüftete Bild könnte durch die Behandlung des Materials mit Feuer entstanden sein.
Im Zusammenspiel von Material, Farbwahl und Titel gelingt es Albers mit seinen Werken, viel Raum für Gedanken zu lassen. Die Arbeit »firEslicEr« gehört zu einer jüngeren Werkgruppe von großformatigen Bildobjekten, in denen Malerei und Skulptur verschmolzen sind. Für das Relief löst er mit Lösemitteln die Polystyrolplatten auf. Die Furchen, die darin zurückbleiben, wirken wie mit dem heißen Messer in den Block geschnitten. Anschließend überzieht Albers die Oberfläche mit zweifarbigen Farbverläufen. In der Konzeption bezieht er sich hierin auf japanische Farbholzschnitte.
Den Objektcharakter der raumgreifenden Werke aus Polystyrol verstärkt er durch den Plexiglaskasten. Die Bildobjekte stehen mit dem Bestreben nach einer Erweiterung der Malerei in den Raum in der Tradition zahlreicher Werke des 20. Jahrhunderts.
Im Zusammenspiel von Material, Farbwahl und Titel gelingt es Albers mit seinen Werken, viel Raum für Gedanken zu lassen. Die Arbeit »firEslicEr« gehört zu einer jüngeren Werkgruppe von großformatigen Bildobjekten, in denen Malerei und Skulptur verschmolzen sind. Für das Relief löst er mit Lösemitteln die Polystyrolplatten auf. Die Furchen, die darin zurückbleiben, wirken wie mit dem heißen Messer in den Block geschnitten. Anschließend überzieht Albers die Oberfläche mit zweifarbigen Farbverläufen. In der Konzeption bezieht er sich hierin auf japanische Farbholzschnitte.
Den Objektcharakter der raumgreifenden Werke aus Polystyrol verstärkt er durch den Plexiglaskasten. Die Bildobjekte stehen mit dem Bestreben nach einer Erweiterung der Malerei in den Raum in der Tradition zahlreicher Werke des 20. Jahrhunderts.
Werkdaten
- Inventarnummer:
- ohne Inventar-Nr
- Material / Technik:
- Polymergips, Acrylglas und Sprühfarbe auf Polystyrol auf Holz
- Creditline:
- Kunstmuseum Suttgart, Sammlung Halke
Lizenzhinweis
© Jan Albers / Foto: Kunstmuseum Stuttgart