Aus einer glatten, glänzenden Metallplatte erwachsen zwei technisch anmutende Gebilde, die sich aus geometrischen Formen zusammensetzen. Quader und Zylinder wirken wie unbekannte Maschinen aus einer fernen Zukunft, die über Rohre mit der Bodenplatte verbunden sind. 1969 beginnt Gerlinde Beck, derartige futuristische Metalllandschaften zunächst als kleine Plastiken zu realisieren. Für Beck ist dabei vor allem das Gesamtgefüge von Bedeutung: Sie versteht die Skulpturen und den Raum als eine Einheit und nutzt dafür den Begriff »Raumchoreografie«. Ähnliche Gebilde kreiert die Beck ab den 1970er-Jahren auch in Lebensgröße. Inspiriert von den Klängen der Metallbearbeitung und im Austausch mit ihrem Partner, einem Musiker, schafft Beck ihre sogenannten Klangstraßen, in denen die Metallskulpturen zum Klingen gebracht werden können.
Werkdaten
- Inventarnummer:
- P-0141
- Material / Technik:
- Metall verchromt
- Creditline:
- Kunstmuseum Stuttgart
Lizenzhinweis
© Gerlinde Beck Stiftung / Foto: Kunstmuseum Stuttgart