Drei unterschiedliche Frauenfiguren stehen in Brautkleidern in einer alpinen Landschaft. Ihre Köpfe erinnern an berühmte Werke von Pablo Picasso. So hat der Kopf der schlanken Braut rechts hinten eine gewisse Ähnlichkeit mit Picassos Stierkopf (»Tête de taureau«) von 1942, den er aus einem Fahrradsitz und einem Fahrradlenker herstellte. Die Gestaltung der Köpfe der beiden anderen Bräute im Vordergrund orientiert sich dagegen eher an gemalten Gesichtern, die Picasso im Zusammenhang mit dem Kubismus entwickelte. Fast scheint es so, als würden die Frauen Masken tragen; ihre Gesichter stehen in einem deutlichen Kontrast zur unberührten Bergwelt. Im Gegensatz dazu passen ihre weißen Brautkleider hingegen wieder stimmig zu den schneebedeckten Bergen im Hintergrund.
Das Aquarell illustriert die Zeile »Gute Bräute sah man nie« aus dem sogenannten Weissenhoferlied der Künstlergruppe »Die Weissenhofer«. Der Ausdruck »Bräute« ist in den drei Frauenfiguren des Aquarells wortwörtlich umgesetzt. Der Liedtext ist hier wie an einigen anderen Stellen dieses Liedes eine Klage über das harte, entbehrungsreiche Leben auf dem abgeschiedenen Hof in einem Tal im schweizerischen Kanton Wallis«.
Das Aquarell illustriert die Zeile »Gute Bräute sah man nie« aus dem sogenannten Weissenhoferlied der Künstlergruppe »Die Weissenhofer«. Der Ausdruck »Bräute« ist in den drei Frauenfiguren des Aquarells wortwörtlich umgesetzt. Der Liedtext ist hier wie an einigen anderen Stellen dieses Liedes eine Klage über das harte, entbehrungsreiche Leben auf dem abgeschiedenen Hof in einem Tal im schweizerischen Kanton Wallis«.
Werkdaten
- Inventarnummer:
- LG-691bq
- Material / Technik:
- Aquarell auf Papier
- Creditline:
- Dauerleihgabe Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
Lizenzhinweis
© VG Bild-Kunst, Bonn 2026 / Foto: Kunstmuseum Stuttgart