Friedlich und ruhig wirkt die Szene vor dem großen Torbogen des Klosters Großcomburg. Genau auf der senkrechten Mittelachse des Gemäldes platziert Gebhard Fugel einen Mann in weißer Uniformjacke. Er stützt sich auf einen Stock, sein Gesicht wirkt müde und erschöpft. Hinter ihm warten ein Kind mit einem Flechtkorb und eine Bettlerin mit einem rotem Kopftuch zu beiden Seiten des Torbogens. Drei weitere junge Frauen lenken unseren Blick durch das Tor. Eine ist ganz in schwarz gekleidet. Vielleicht trägt sie Trauer.
Wir schauen zurück zu dem Mann. Der leere rechte Ärmel seiner Jacke fällt auf. Möglicherweise handelt es sich bei dem Porträtierten um einen Veteranen der Württembergischen Armee, der hier vor dem inneren Tor des Klosters steht. Weitere Gebäude wie die berühmte romanische Sechseckkapelle sind im hell erleuchteten Innenhof zu erkennen. Das Kloster liegt am Stadtrand von Schwäbisch Hall und zählt heute zu den herausragenden Bauten seiner Art in Südwestdeutschland. Nach seiner Aufhebung 1806 dient es als Heimstätte für Armeeveteranen.
Fugel ist hauptsächlich für seine religiösen Motive bekannt. Im vorliegenden Bild fängt er mit leicht flirrendem Pinselstrich eine Szene ein, die Menschen am Rande der Gesellschaft zeigt. Seine Hauptfigur setzt er dabei mit individuellen Zügen ins Blickfeld der präzise wiedergegebenen Architektur.
Wir schauen zurück zu dem Mann. Der leere rechte Ärmel seiner Jacke fällt auf. Möglicherweise handelt es sich bei dem Porträtierten um einen Veteranen der Württembergischen Armee, der hier vor dem inneren Tor des Klosters steht. Weitere Gebäude wie die berühmte romanische Sechseckkapelle sind im hell erleuchteten Innenhof zu erkennen. Das Kloster liegt am Stadtrand von Schwäbisch Hall und zählt heute zu den herausragenden Bauten seiner Art in Südwestdeutschland. Nach seiner Aufhebung 1806 dient es als Heimstätte für Armeeveteranen.
Fugel ist hauptsächlich für seine religiösen Motive bekannt. Im vorliegenden Bild fängt er mit leicht flirrendem Pinselstrich eine Szene ein, die Menschen am Rande der Gesellschaft zeigt. Seine Hauptfigur setzt er dabei mit individuellen Zügen ins Blickfeld der präzise wiedergegebenen Architektur.
Werkdaten
- Inventarnummer:
- O-0473
- Material / Technik:
- Öl auf Leinwand
- Creditline:
- Kunstmuseum Stuttgart
Provenienz
?–? ?; ?–1938 Gotthilf Krieg, Stuttgart; Jan. 1938–heute E: LHS Stuttgart, B: Kunstmuseum Stuttgart
Lizenzhinweis
Foto: Frank Kleinbach, Stuttgart