Ein in der Gosse sitzender Bettler bittet um Almosen. Sein Holzbein könnte ihn als einen der vielen Kriegsinvaliden ausweisen, die nach dem Ersten Weltkrieg das Elend auf Deutschlands Straßen prägen. Der Hut des Mannes ist zu einer außerhalb des Bildes befindlichen, unsichtbaren Person ausgestreckt, die Münzen als milde Gabe herabfallen lässt. Ein Hund schnüffelt neugierig an dem Bettler.
Rudolf Kuhns Kohlezeichnung mit der sozialkritischen Aussage steht der Kunst der Neuen Sachlichkeit nahe. Kuhn ist ein in Stuttgart geborener Maler, Grafiker und Glasmaler. Von 1916 bis 1918 absolviert er erst eine künstlerische Ausbildung an der Kunstgewerbeschule Stuttgart und studiert anschließend bis 1926 an der Stuttgarter Kunstakademie. Er stirbt bereits im Alter von 43 Jahren, sodass sich seine eigenständige künstlerische Produktion auf knapp zehn Jahre beschränkt.
Rudolf Kuhns Kohlezeichnung mit der sozialkritischen Aussage steht der Kunst der Neuen Sachlichkeit nahe. Kuhn ist ein in Stuttgart geborener Maler, Grafiker und Glasmaler. Von 1916 bis 1918 absolviert er erst eine künstlerische Ausbildung an der Kunstgewerbeschule Stuttgart und studiert anschließend bis 1926 an der Stuttgarter Kunstakademie. Er stirbt bereits im Alter von 43 Jahren, sodass sich seine eigenständige künstlerische Produktion auf knapp zehn Jahre beschränkt.
Werkdaten
- Inventarnummer:
- Z-0626
- Material / Technik:
- Bleistift und Kohle auf Papier
- Creditline:
- Kunstmuseum Stuttgart
Lizenzhinweis
Foto: Kunstmuseum Stuttgart