Bauernstube

Größe68,5 x 84 cm

Wir schauen in eine Stube, in deren Mitte ein großer Ofen steht. Der Raum ist einfach möbliert, fast karg. Der weiße Ofen leuchtet in einem warmen Licht und seine Bank lädt zum Verweilen ein. Das Bild gewährt uns einen Einblick in einen zentralen Ort im bäuerlichen Leben.
Das Motiv der Bauernstube ist in der deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts weit verbreitet, denn bis zur Industrialisierung lebt ein Großteil der Bevölkerung auf dem Land und arbeitet in der Landwirtschaft. In der Darstellung der Stube wird eine bäuerliche Welt beschworen, deren unschuldige Idylle weit entfernt von den Verlockungen der Großstadt zu sein scheint.
Es sind Genrebilder wie diese und hier vor allem Bilder, die spielende Kinder zeigen, durch die Gustav Igler bekannt wird. Igler studiert von 1868 bis 1871 Malerei an der Kunstakademie in München. Schließlich führt ihn sein weiterer Weg auch nach Stuttgart, wo er von 1888 bis 1913 an der Königlichen Kunstschule lehrt.

Werkdaten
Inventarnummer: O-1145
Material / Technik: Öl auf Leinwand
Creditline: Kunstmuseum Stuttgart
Provenienz

1870–? Gustav Igler (Künstler); ?–vor 1925 "v. Sammler, Stgt."; vor 1925–1953 Frau Lucie Schmückle, Stötten am Auerberg; Sept. 1953–heute E: LHS Stuttgart, B: Kunstmuseum Stuttgart

Lizenzhinweis
Foto: Kunstmuseum Stuttgart
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