Vor einer kargen, unbestimmten Landschaft sind metallisch anmutende Gegenstände zu einem Haufen geschichtet. Der Werktitel legt nahe, in ihnen die Überreste eines Autos zu erkennen. Aus dem Symbol des technischen Fortschritts im 20. Jahrhundert ist eine rätselhafte skulpturale Formation geworden. Ihre geschwungenen Konturen und organischen Strukturen wecken Assoziationen an eine Pflanze. Am fernen rechten Bildrand, weit im Hintergrund, ragt eine kleine Architektur mit schmalem Schornstein auf, die an ein Industriegebäude erinnert. Es erscheint jedoch weniger als Zeichen einer industriellen Gegenwart, sondern eher als stilles Relikt einer untergegangenen technischen Zivilisation.
Volker Böhringer entwickelt für die »bildkünstlerische Gestaltung des Maschinenzeitalters«, wie er selbst seine künstlerische Aufgabe versteht, eine eigenständige Bildsprache zwischen Neuer Sachlichkeit und Surrealismus. Mit großer malerischer Präzision verbindet er die Tradition des Landschaftsbildes mit den Bildwelten der modernen Industriegesellschaft. Seiner Lasurmalerei, bei der er bis zu fünfzig feine Schichten übereinander aufträgt, verleiht er in »Autowrack« durch aufgesetzte Metallelemente zusätzliche plastische Präsenz.
Volker Böhringer entwickelt für die »bildkünstlerische Gestaltung des Maschinenzeitalters«, wie er selbst seine künstlerische Aufgabe versteht, eine eigenständige Bildsprache zwischen Neuer Sachlichkeit und Surrealismus. Mit großer malerischer Präzision verbindet er die Tradition des Landschaftsbildes mit den Bildwelten der modernen Industriegesellschaft. Seiner Lasurmalerei, bei der er bis zu fünfzig feine Schichten übereinander aufträgt, verleiht er in »Autowrack« durch aufgesetzte Metallelemente zusätzliche plastische Präsenz.
Werkdaten
- Inventarnummer:
- O-1380
- Material / Technik:
- Mischtechnik mit Metallauflagen auf Hartfaserplatte
- Creditline:
- Kunstmuseum Stuttgart
Lizenzhinweis
© Künstler:in und Nachfolge / Foto: Kunstmuseum Stuttgart