Das Materialbild besteht aus bunten Papier- und Blattsilberstreifen, die bei Stanzarbeiten zu anderen Werken als Abfall übrig geblieben sind. Jan Albers hat sie mit Metallpins auf eine graue Korkmatte geheftet. Dabei gelingt es ihm, die recycelten Materialien so zu kombinieren, dass das fertige Werk kaum noch den Gedanken an Recycling aufkommen lässt. Die Streifen sind vertikal ausgerichtet und bilden von links nach rechts trichterförmig zulaufende Gebilde. In der Menge verliert sich die Unregelmäßigkeit der gestanzten Ränder. Ebenso wirken die verschiedenen Farben durch die strukturierte Anordnung wie bewusst aufeinander abgestimmt. Die Reihenfolge der Farben folgt jedoch keinem erkennbaren System, sondern zeugt ebenso wie die Anordnung selbst von dem Bestreben nach optischer Ausgewogenheit.
Im Gegensatz zu seinen Flechtbildern wie beispielsweise »BlackBleachGoggleLeer« (2010), das sich im Besitz des Kunstmuseums Stuttgart befindet, wirkt die Komposition von »aiFolks« deutlich spröder und technischer.
Im Gegensatz zu seinen Flechtbildern wie beispielsweise »BlackBleachGoggleLeer« (2010), das sich im Besitz des Kunstmuseums Stuttgart befindet, wirkt die Komposition von »aiFolks« deutlich spröder und technischer.
Werkdaten
- Inventarnummer:
- 2011-010
- Material / Technik:
- Blattsilber, Acryl auf Papier, Pushpins & Badges auf gefärbter Korkmatte
- Creditline:
- Kunstmuseum Stuttgart
Lizenzhinweis
© Jan Albers / Foto: Kunstmuseum Stuttgart