Unpublished

Größe148 x 123,5 x 4 cm
Ein kleiner Schnitt in einem übergroßen Daumennagel – das Spiel mit dem Kleinen im Großen bildet ein zentrales Motiv in Lambert Maria Wintersbergers Werkgruppe »Verletzungen«. Die Bilder werden mit Blick auf ihre Entstehungszeit politisch gedeutet. Wintersberger übersetzt die schwelenden Konflikte und – um den Titel aufzugreifen – »Verletzungen« der Nachkriegsgeneration in eine eigene bildliche Sprache. Dabei beleuchtet er die unter der Oberfläche des hochindustrialisierten Nachkriegsdeutschlands verborgenen Spannungen. Stilistisch sind die Arbeiten von der Pop Art beeinflusst. Die Körperteile dieser Werkgruppe sind in steril wirkenden kühlen Farben isoliert und losgelöst von Individualität, Zeit und Raum dargestellt. Sie erhalten dadurch einen universellen Charakter. Nüchtern und doch eindringlich wirft Wintersberger so einen Blick auf das, was die Nachkriegsgeneration bewegt.
Werkdaten
Inventarnummer: O-1821
Material / Technik: Acrylic on nettle
Creditline:
Lizenzhinweis
© VG Bild-Kunst, Bonn 2025 / Foto: Frank Kleinbach, Stuttgart
Permalink

Ähnliche Werke

Verletzung
Lambert Maria Wintersberger 1968
MoM Block Nr. 86
Michel Majerus 2000

Michel Majerus 2000
David und Goliath
Lambert Maria Wintersberger 1972
Sodom und Gomorrha
Lambert Maria Wintersberger 1970
Maniküre II
Lambert Maria Wintersberger 1967

Lambert Maria Wintersberger 1972

Lambert Maria Wintersberger 1970

Lambert Maria Wintersberger 1967
Verletzte Fesselung
Lambert Maria Wintersberger 1969
Sprengung 13
Lambert Maria Wintersberger 1969
Das Gemälde ist vollständig in grauen Farbtönen gemalt. Es zeigt die Darstellung eines Raumes, der sich in die Tiefe des Bildes erstreckt. An der hinteren Wand des Raumes befindet sich eine Tür, zur rechten Seite hohe Fensteröffnungen. Auf der linken Seite wechseln sich dunkelgraue Rechteckfelder und hellgraue Wandstreifen mit Türen ab. Der Raum bezieht sich auf die Neue Reichskanzlei in Berlin, die in der Zeit des Nationalsozialismus errichtet wurde.
Raum 270 - Berlin, Reichskanzlei
Ben Willikens 1996

Lambert Maria Wintersberger 1969

Lambert Maria Wintersberger 1969
Das Gemälde ist vollständig in grauen Farbtönen gemalt. Es zeigt die Darstellung eines Raumes, der sich in die Tiefe des Bildes erstreckt. An der hinteren Wand des Raumes befindet sich eine Tür, zur rechten Seite hohe Fensteröffnungen. Auf der linken Seite wechseln sich dunkelgraue Rechteckfelder und hellgraue Wandstreifen mit Türen ab. Der Raum bezieht sich auf die Neue Reichskanzlei in Berlin, die in der Zeit des Nationalsozialismus errichtet wurde.

Ben Willikens 1996
Raum 271 - Berlin, Reichskanzlei, Ehrensaal
Ben Willikens 1996
Schwarz - Zentral über Farbe
Lothar Quinte 1978
Ohne Titel
Abi Shek 2011
Baby's First Stock Portfolio
Marta Vovk 2022
Vergangenheit, Zukunft und Jetzt (Zeit)
Anton Stankowski 1987
Kapitalismus du hast mein Leben zerstört
Marta Vovk 2023
System Selector
Frank Ahlgrimm 2007
Ohne Titel
Franz Krause 1942
Horizontal
Karl Duschek 2009
Vier Quadrate codiert
Karl Duschek 1978
horizontal, vertikal, diagonal Lagen
Karl Duschek 2009
o.T.
Karl Duschek 1973
Große Paare
Karl Duschek 2005
Große Paare
Karl Duschek 2005
Große Paare
Karl Duschek 2005
Horizontal, vertikal und diagonal über 1/3, 2/3 und 3/3 Distanz
Karl Duschek 2009
Horizontal, vertikal und diagonal über 1/3, 2/3 und 3/3 Distanz
Karl Duschek 2009
Vier Gruppen mit Farbtrennung und versetzt
Karl Duschek 2000
Zeit: Vergangenheit - Jetzt - Zukunft
Anton Stankowski 1980
Das Gemälde ist vollständig in grauen Farbtönen gemalt. Es zeigt die Darstellung eines Raumes mit zwei Flügeltüren an der hinteren Wand des Raumes sowie hohen Durchgängen zu linken und zur rechten Seite. Der Raum bezieht sich auf die Neue Reichskanzlei in Berlin, die in der Zeit des Nationalsozialismus errichtet wurde.
Raum 269 - Berlin, Reichskanzlei
Ben Willikens 1996
Painting of a girl praying in a church in front of a colorful mural.
Betendes Mädchen
Christian Adam Landenberger 1924
Abstract painting with gray and yellow strokes on a light background in a thin black frame.
Komposition I
Romuald Hengstler 1963

Romuald Hengstler 1963

Lothar Quinte 1978
Das Gemälde ist vollständig in grauen Farbtönen gemalt. Es zeigt die Darstellung eines Raumes mit zwei Flügeltüren an der hinteren Wand des Raumes sowie hohen Durchgängen zu linken und zur rechten Seite. Der Raum bezieht sich auf die Neue Reichskanzlei in Berlin, die in der Zeit des Nationalsozialismus errichtet wurde.

Ben Willikens 1996